
Franziskanerkloster AngermündeGewaltige Mauern schaffen Beachtung. Die Angermünder Klosterkirche, die mitten in der Altstadt, Angermünde thront, zieht unwillkürlich alle Blicke auf sich. In den 750 Jahren seit der Gründung des Franziskanerklosters in Angermünde hat das imposante Bauwerk Kriegen, Feuersbrünsten, Stürmen, Zweckentfremdung , und der Vernachlässigung getrotzt.
Heute steht das Kloster wie ein Fels in der Brandung in all der Hektik und dem tosenden Autoverkehr zu seinen Füßen. Doch auch das mächtige Bauwerk ist nicht unverwundbar. Das haben besorgte Angermünder und Fachleute feststellen müssen und 1991 in mühevoller Kleinarbeit die Sanierung des mittelalterlichen Bauwerkes begonnen, mit Sorgfalt und Hochachtung vor der Baukunst der Vorfahren. Die lange Zeitdauer der Sanierung ist nicht nur der Sorgfalt im Detail geschuldet, mit der jeder Stein jede Verzierung im Mauerwerk freigelegt, gereinigt und ausgebessert werden musste.
Vor allem die Finanzierung des Mammut vorhaben dämpfte den Eifer der Sanierer. 1.7 Millionen Mark Fördermittel hauptsächlich von der Deutschen Stiftung Denkmalpflege sowie vom Land Brandenburg und dem Landkreis Uckermark.
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